Bahnhof

Informationsveranstaltung zum Gesamtverkehrskonzept

Anlässlich des Gesamtverkehrskonzeptes der Gemeinde Bonaduz wurde am Donnerstag, 17. September 2020 eine öffentliche Informationsveranstaltung im Schulhaus Ruver durchgeführt. Diese hatte zum Ziel, der Bevölkerung einerseits die neue verkehrliche Gesamtkonzeption von Bonaduz zu präsentieren und andererseits Einblicke in die «Werkstatt» zu geben. Dabei wurden die Hauptprobleme der Verkehrssituation, eine zukunftsgerichtete Verkehrsstrategie und die Hauptmassnahmen des Konzeptes vorgestellt.

Der Gemeindevorstand Bonaduz hat im Jahr 2019 den Auftrag zur Erarbeitung eines kommunalen Gesamtverkehrskonzepts erteilt. Das Gesamtverkehrskonzept behandelt alle Verkehrsmittel und stimmt deren Entwicklung aufeinander ab. Zudem wird der Abstimmung der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung Rechnung getragen. Damit knüpft das Gesamtverkehrskonzept nahtlos an das kommunale räumliche Leitbild (KRL) an, indem die verkehrlichen Überlegungen überprüft und verfeinert werden.

Messkampagne

Im Frühjahr 2019 wurde gemeinsam mit der Gemeinde Rhäzüns eine umfassende Verkehrserhebung durchgeführt. An verschiedenen Standorten in Bonaduz und Rhäzüns wurden die Verkehrsmengen erfasst. Dank der gemeinsamen Messkampagne konnten auch Erkenntnisse zu den regionalen Verkehrsströmen gewonnen werden. Die umfassenden Resultate der Messkampagne dienten wiederum als Grundlage der Analyse. Für die verschiedenen Verkehrsträger wie der öffentliche Verkehr, der Fuss- und Veloverkehr sowie der motorisierte Individualverkehr wurden die Schwachstellen analysiert. Als verkehrliche Hauptschwachpunkte wurden die Hauptstrasse und der Dorfplatz, die Versamerstrasse sowie der Knoten Hauptstrasse/Versamerstrasse definiert. Diese Gebiete haben gemein, dass sie stark vom motorisierten Individualverkehr geprägt und dass die Verkehrssicherheit und die Aufenthaltsqualität verbesserungsfähig sind.

Verkehrsstrategie

Auf Basis der Analyse wurde eine gesamtheitliche Verkehrsstrategie für Bonaduz entworfen. Mit dem Gesamtverkehrskonzept soll ein siedlungsverträgliches und attraktives Ortszentrum mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden. Dies soll mit der Umgestaltung der Haupt- und Versamerstrasse und der Aufwertung des Dorf- und Bahnhofplatzes erfolgen. Mit einer geeigneten Verkehrslenkung soll verhindert werden, dass untergeordnete Strassen mit engen Platzverhältnissen zusätzlich durch den motorisierten Individualverkehr belastet werden.

 

Vorbereitung Gesamtverkehrskonzept

Der Gemeindevorstand Bonaduz hat im Jahr 2019 den Auftrag zur Erarbeitung eines kommunalen Gesamtverkehrskonzepts erteilt. Hintergrund des Auftrages war, eine koordinierte und abgestimmte Siedlungs– und Verkehrsentwicklung für die Gemeinde Bonaduz zu erhalten.

Auf Basis einer umfangreichen Verkehrsmesskampagne im Frühjahr 2019 wurde eine fundierte Analyse durchgeführt und mögliche verkehrliche Massnahmen entworfen. Das Gesamtverkehrskonzept steht in engem Zusammenhang mit dem kommunalen räumlichen Leitbild (KRL) und wurde laufend mit diesen Zwischenergebnissen abgestimmt. Die Ziele und Leitüberlegungen des KRL zum Thema Verkehr werden im Gesamtverkehrskonzept überprüft und verfeinert. Damit wird eine optimale Abstimmung zwischen Siedlung und Verkehr sichergestellt.

Das Gesamtverkehrskonzept besteht aus einer Analyse, der Strategie und einem Massnahmenkatalog. Dabei setzt sich das Gesamtverkehrskonzept mit den verschiedenen Verkehrsträgern (dem öffentlichen Verkehr, Fuss– und Veloverkehr, motorisierten Individualverkehr) auseinander. Für jeden einzelnen Verkehrsträger werden in der Analyse die Schwachstellen dargelegt. Als Hauptschwachpunkt werden die Hauptstrasse inkl. Dorfplatz, die Versamerstrasse sowie der Knoten Hauptstrasse/Versamerstrasse definiert. Diese Strassen werden vom motorisierten Individualverkehr stark dominiert. Sowohl Verkehrssicherheit als auch Aufenthaltsqualität sind in diesen Bereichen gewichtige Themen. In den Quartieren wurden unter anderem die Themenbereiche Schleichverkehr, Bahnübergänge, Verkehrssicherheit und Langsamverkehrsrouten überprüft. Die Strategie legt als Ziel fest, ein attraktives und siedlungsverträgliches Ortszentrum mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Dies soll mit der Umgestaltung der Haupt– und Versamerstrasse, der Aufwertung des Dorf– und Bahnhofplatzes sowie durch die Erhöhung der Verkehrssicherheit beim Knoten Hauptstrasse/Via Crusch erfolgen.

Mit einer geeigneten Verkehrslenkung soll verhindert werden, dass untergeordnete Strassen mit engen Platzverhältnissen zusätzlich durch den motorisierten Individualverkehr belastet werden. Am 17. September um 20:00 Uhr findet in der Turnhalle Ruver eine öffentliche Informationsveranstaltung statt, an welcher erste Resultate der Messkampagne sowie erste Resultate des Gesamtverkehrskonzepts vorgestellt werden.