Bahnhof

Kommunales Räumliches Leitbild

"KRL" - oder wie soll sich Bonaduz entwickeln?

Die künftige räumliche Entwicklung von Bonaduz betrifft alle Einwohner der Gemeinde. Daher will der Gemeindevorstand in den nächsten Monaten über die Inhalte des sogenannten kommunalen räumlichen Leitbilds (KRL) informieren und Gelegenheit geben, die Anliegen zu deponieren.
Bis nach den Sommerferien will der Gemeindevorstand das KRL als Richtschnur für alle kommenden Ortsplanungsprojekte verabschieden.

Zur Vorgeschichte: Am 3. Oktober 2019 trat die Gemeindeversammlung nicht auf die Teilrevision Ortsplanung betreffend Dorfkern ein. Zwei Kritikpunkte standen dabei im Vordergrund:
Erstens seien die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen anstehenden Planungen wie zum Beispiel Dorfkern, Ginellas, KRL, Verkehrskonzept etc. nicht verständlich.
Zweitens fehle die Gesamtübersicht zur räumlichen Entwicklung der Gemeinde - eben das KRL. Dieses befand sich damals bereits in Erarbeitung. Der Gemeindevorstand nimmt diese Kritik ernst und zum Anlass, das Vorgehen neu aufzugleisen.

Mitwirkungsbericht

Alle schriftlichen Eingaben, sowie die an den Runden Tischen festgehaltenen Rückmeldungen, werden in einem öffentlichen Mitwirkungsbericht zusammengefasst.
Der Gemeindevorstand entscheidet, welche Anpassungen am KRL vorgenommen werden sollen.

Beschluss KRL nach den Sommerferien

Mit diesem Einbezug der Bevölkerung legt der Gemeindevorstand die Grundlage für eine mehrheitsfähige und breit abgestützte räumliche Entwicklung.
Gleichzeitig mit dem Beschluss des KRL wird der Vorstand nach den Sommerferien über das weitere Vorgehen für die Ortsplanungsprojekte entscheiden.

Gesamtverantwortung beim Gemeindevorstand

Die Projektsteuerung für das Gesamtprojekt liegt beim Gemeindevorstand. Er hat das Vorgehen einstimmig beschlossen und wird alle massgeblichen Entscheide zum KRL fassen. Der Vorstand hat zudem eine Begleitgruppe eingesetzt, in welcher rund 30 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Interessengruppen und Quartiere aus Bonaduz Einsitz nehmen.
Gemeindepräsidentin Elita Florin und Departementschef Bau Marcus Vontobel wurden vom Vorstand mit der operativen Projektleitung beauftragt. Dabei erhalten sie Unterstützung von den Mitarbeitenden aus der Verwaltung und den externen Planerinnen und Planern von Kontextplan AG sowie Remund+Kuster AG.